Sächsische Frauen-Einzelmeisterschaft 2016

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Achtung - geändertes Spiellokal:

Spiellokal von TuS Coswig 1920, Lindenauer Straße 25, 01640 Coswig

Ergebnisse:

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Bericht:

Sachsenmeisterschaft der Frauen im Schach ist beendet

In Coswig fand vom 29.4. bis 1.5.2016 die Sächsische Meisterschaft im Frauenschach statt.
Um den Titel kämpften insgesamt 16 Teilnehmerinnen.

An den Start gingen mehrere Spielerinnen mit Bundesligaerfahrung (Martina Nobis, Dr. Anita Just und Kerstin Arnhold), aber auch mehrere Kinder und Jugendliche waren im Starterfeld zu finden.
Jüngste Teilnehmerin war Dora Peglau aus Bannewitz (8 Jahre alt), älteste Ina Gottschall aus Dresden (58 Jahre alt).

Aus Coswig nahmen drei Spielerinnen teil, unter ihnen die Titelverteidigerin aus dem Vorjahr, Antje Moldenhauer, sowie Anne Pührer und Andrea Rosner.


Anne Pührer


Andrea Rosner

Gespielt wurden 5 Runden Schweizer System. Letzteres bedeutet, dass in der Folgerunde immer diejenigen Frauen gegeneinander antreten, die bis dahin etwa gleich viele Punkte geholt haben.
Die Bedenkzeit wurde auf zwei Stunden für 40 Züge begrenzt. Nach den 40 Zügen bekam jede Spielerin nochmals eine halbe Stunde Bedenkzeit für den Rest der Partie.

Vorjahressiegerin Antje Moldenhauer ging gesundheitlich angeschlagen ins Rennen und konnte diesmal den Besten nicht paroli bieten.
Dafür sprang Anne Pührer von TuS Coswig 1920 in die Bresche. Sie spielte ein ganz starkes Turnier und musste sich nach hartem Kampf nur der späteren souveränen Siegerin, Marina Nobis aus Niederwiesa, geschlagen geben.
Dies sollte jedoch ihre einzige Niederlage bleiben. Insgesamt holte sie 3.5 Punkte und landete ein kleines bisschen überraschend aber in jedem Falle verdient auf dem dritten Platz.
Steffi Arnhold aus Bautzen belegte den zweiten Platz, wobei sie ihre Mama, Kerstin Arnhold, hinter sich lassen konnte.


Anne Pührer bei der Siegerehrung

Insgesamt haben alle Zuschauer ein tolles Turnier mit spannenden Partien gesehen. Große Freude bereiteten den Zuschauern vor allem die Kinder und Jugendlichen, die auf dem Schachbrett die ein oder Andere etablierte Spielerin zum Teil ganz schön ins Wanken gebracht haben. Vereinzelt konnten die Kinder den Erwachsenen sogar Punkte abluchsen.

Sachsenmeisterin wurde völlig verdient Martina Nobis, die in Runde 2 gegen die Vorjahressiegerin gewinnen konnte und auch in allen anderen Partien vollumfänglich punktete. Ihr Titelgewinn war demnach zu keiner Zeit in Gefahr. Herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Dankeschön geht an Katrin Dämering, die alle Spielerinnen rund um die Uhr kulinarisch versorgt hat und an Harry Kliebe, der als Schiedsrichter den Wettkampf erfolgreich und ohne Zwischenfälle geleitet hat.

Antje Moldenhauer

Ankündigung:

Titelverteidigung wird schwer

Antje Moldenhauer vom TuS Coswig 1920 will ihren Meistertitel bei der Sächsischen Frauen-Einzelmeisterschaft vom 29. April bis 1. Mai in Coswig verteidigen. Gespielt werden fünf Runden. Das Turnier wird in zwei Gruppen aufgeteit. In Gruppe A starten Teilnehmerinnen mit einer Wertzahl über 1650. Spielerinnen bis 1650 kämpfen in der Gruppe B, können sich aber auch für die Gruppe A anmelden. Der A-Gruppensieger qualifiziert sich für die Deutsche Frauen-Einzelmeisterschaft 2017.

Die Coswigerin Antje Moldenhauer wollte im vergangenen Jahr lediglich in der B-Gruppe starten. Aufgrund der ungeraden Teilnehmerzahl in der stärkeren A-Gruppe ließ sie sich jedoch überreden, dort anzutreten. Mit Unbefangenheit und einem Punkt Vorsprung auf die Zweite, Selina Moses (TuS Coswig 1920), gewann sie souverän.


Titelverteidigerin Antje Moldenhauer

Aufgrund ihrer gestiegenen Wertzahl muss die 45-Jährige diesmal auf jeden Fall in der A-Gruppe starten und trifft dabei erneut auf starke Konkurrenz, unter anderem auf die Bundesliga-Spielerinnen Martina Nobis (Grün-Weiß Niederwiesa) und Kerstin Arnhold (SC Einheit Bautzen). Vielleicht hilft ihr ein wenig der Heimvorteil.

Unter den derzeit 18 Angemeldeten befindet sich auch Anne Pührer und Andrea Rosner vom TuS Coswig 1920.

Uta Büttner