45. Pokal des Handwerks Seiffen 2014

Home (Aktuelles) ] Mannschaften ] Turniere ] Links & Allgemeines ] Kontakt & Impressum ] Archiv ]



Navigation:

Zurück ]
Nach oben ]
Weiter ]

45. Pokal des Handwerks, Seiffen vom 4.-9. März 2014

Ein besonderes Turnier immer voller Höhepunkte

Am 3. Januar 2014 konnte man sich endlich zum 45. PdH anmelden, am 22. Januar waren alle 60 Startplätze vergeben! In der Anmeldeliste standen 15 Frauen, leider mussten 3 Teilnehmerinnen noch absagen. Am Ende spielten 57 Teilnehmer um die Pokale des Handwerks und reisten wie immer auch mit vielen Angehörigen an, die das Turnier unterstützen, mitfiebern konnten und natürlich mit uns feierten.

Schon traditionell trafen sich die Teams von Lübbenau, Freiberg, Ehrenfriedersdorf, Markleeberg, Seiffen und ein Damen-Dreamteam zum Pokal des Spielzeuglandes, der diesmal am 1. Februar 2014 in der Nussknackerbaude in Seiffen ausgespielt wurde.


Lübbenau - Damen-Dreamteam

Es siegte erstmalig das Team von Freiberg vor Lübbenau und Markleeberg. Auf den weiteren Plätzen folgten Ehrenfriedersdorf, das Damen-Dreamteam und Seiffen.


Siegerteam TV Freiberg 1844
(Clemens Göhler, Kai Schäfer, Daniel Juhrs, Andreas Scholz und Falk Zimmermann)


Damen-Dreamteam
(Simone Frübing, Katrin Dämering, Ina Gottschall und Heike Haustein)

Am 28. Februar 2014 begann bereits für einige Freunde des Pokal des Handwerks der Schachurlaub in Seiffen, da der Turnierleiter Helmut Franke mit Familie und Freunden seinen 60. Geburtstag feierte. Am Montag gab es die Nachfeier für die später angereisten Schachfreunde und so konnten wir ganz gemütlich und mit einem besonderen ersten Abend in das 45. Turnier starten.

Es gab gleich einige Überraschungen. Als Schiedsrichter fungierte zum ersten Mal Andreas Herold, der jahrelang als Spieler am Turnier teilnahm. Ein herzlicher Gruß von den Teilnehmern geht an dieser Stelle an Werner Schreyer, der über viele Jahre das Turnier als Schiedsrichter betreute.

Simone Frübing und Nico Keil spielten zum 15. Mal den Pokal des Handwerks und wurden vom Bürgermeister zu Beginn des Turnieres für ihre Teilnahme in Seiffen geehrt. Britta Leib fand den Weg zurück nach Seiffen, hatte 1988 ihren letzten Pokal des Handwerks gespielt.

Das Turnier startete mit einigen Überraschungen am Brett. Die gesamten Ergebnisse findet man auf der Turnierhomepage unter www.pokal.des.handwerks.de.vu

Madlen Ramm, die Seiffnerin, die mittlerweile im Saarland lebt und arbeitet, brachte Verstärkung mit. Sonja Noll und die anderen brachten viel Stimmung und gute Laune mit. Sonja gefielen die Tage in Seiffen so gut, dass sie sich mit einem selbst geschriebenen Gedicht, in dem alle Teilnehmer genannt wurden, beim Turnierleiter während der Siegerehrung bedankte. Während der Disco am Abend griff sie auch zum Mikrofon und gab Gesangseinlagen, das hatte selbst unser Wirt Herr Gehrke vom bewährten Spiellokal in der Nussknackerbaude noch nicht erlebt. In Seiffen war immer etwas los, aber so ein Turnier hatte selbst ich bei meiner 15. Teilnahme von 45 Turnieren noch nicht erlebt!

Es wurde auch Schach gespielt! Es gab Tage oder Runden, wo die Remisenquote nicht zu übertreffen gab. Aber viele Remispartien waren ausgekämpft, oft bis zum letzten Atemzug.

Viele hofften und wünschten sich einen Sieg von Britta Leib im Turnier, die nach ihrem überzeugenden Sieg gegen Jörg Albert zwischenzeitlich einen Punkt Vorsprung vor 9 weiteren Spielern nach der 5. Runde hatte. Harry Kliebe hatte die 5. Runde gegen Daniel Juhrs bis zum bitteren Ende gekämpft, aber doch nicht gewinnen können. Es machte viel Spaß zuzuschauen, aber besser wäre es gewesen, wenn unser Dauergast Bert Zimmermann von Blumenau die kampflosen Punkte verhindert hätte. Vorschlag an die Turnierleitung für das nächste Jahr! Bert spielt mit! Wir leisten noch ein wenig Überzeugungsarbeit.

In der 6. Runde gab es ein Remis zwischen Britta Leib und dem Vorjahressieger Günter Weidlich, der den Pokal zur Freude des Gastgebers nicht zum 3. Mal hintereinander gewinnen konnte. Dies gelang auch Katrin Dämering bei den Damen nicht, denn Britta war richtig gut drauf.

Der Krimi kam in der 7. Runde. Die Auslosung brachte die Paarungen Leib-Kliebe und Albert-Juhrs. Jörg Albert (SV Eiche Reichenbrand) gewann seine Partie und so kämpften Britta und Harry wirklich bis zum Matt und bis zur allerletzten Sekunde. Harry hatte beim Sieg über Britta noch eine Sekunde auf der Uhr und Britta zwei Sekunden! Mehr kann nicht um einen Turniersieg gekämpft werden! Das Turnier gewann Jörg Albert vor Harry Kliebe. Britta Leib wurde Dritte des Turniers und gewann die Damenwertung vor der punktgleichen Katrin Dämering, die mit 5 Punkten den 6. Platz erkämpfte. Zahlreiche Damen holten 3,5 Punkte und die beste Wertung hatte Madlen Ramm, die insgesamt ein sehr gutes Turnier spielte und Dritte bei den Damen wurde.


Britta Leib - 3. Platz

Überraschender Sieger in der u1800-Wertung wurde Gert Gwosdz von der ESV Gera, der insgesamt einen hervorragenden 9. Platz belegte und 4,5 Punkte holte. Gert wird bald 70 Jahre alt! Die Damen hatten noch einen älteren Herrn ins Herz geschlossen und kämpften um die halben Punkte. Werner Kleist aus Berlin bot als Nichtaktiver eine tolle Turnierleistung und schenkte uns unterhaltsame Stunden! Jüngste Teilnehmerin war aus Mecklenburg-Vorpommern angereist, die 16-jährige Swenja Wagner, die für den SV Gryps startet und tolle Partien zeigte und mit einem DWZ-Zuwachs von 164 Punkten nach Hause fuhr. Ich selbst erspielte nach einem Start mit zwei Niederlagen noch 3,5 Punkte und bin zufrieden. Da ich die einzige Spielerin bin, die den Damenpokal nacheinander 2009, 2010 und 2011 gewann (Britta kam nur 2011 nach Moritzburg und noch nicht in Seiffen an), habe ich den Wanderpokal bereits zu Hause und ein einzigartiges Erinnerungsstück, das Geschichten erzählt.

Wie in jedem Jahr gab es unser Rahmenprogramm mit Kegelabend und einer Fotobuchstunde (es gab 4 schicke Fotoalben zum 60. Geburtstag von Helmut Franke), Blitzeinzel- und Blitzmannschaftsturnier, Skatturnier und Ausflug nach Marienberg sowie Siegerehrung und Abschlussveranstaltung mit Tanz bis früh um 2 Uhr.

Wir kommen alle wieder und wir treffen uns in Moritzburg und Lübbenau und schon vorher bei der SEM der Frauen in Dresden. Beeindruckend ist schon, dass die Teilnehmer des Pokal des Handwerks eine feste Verabredung in Moritzburg vom 17.-21. Juli haben und mit Turniervorbereitung und Nachbereitung in unserer Pension planen. Das Miteinander der Schachfamilie ist beeindruckend und ich nehme es als Kompliment der jungen Freiberger, dass Simone als "gute Seele des Turniers" unbedingt wiederkommen muss. Danke für die wunderschönen Tage in Seiffen, die "tolle Pflege" und auf ein neues unvergessliches Turnier im Juli in Moritzburg. Ich freue mich auf euch. Und wir sehen uns beim 46. Pokal des Handwerks in Seiffen! Das habe ich Helmut Franke am Abschlussabend versprochen! "Seiffen ohne Simone" geht nämlich nicht, wie mir so einige liebe Freunde des Pokal des Handwerks in den letzten Monaten mitgeteilt haben.

Simone Frübing