Frauenmannschaft (Regionalliga-Ost) 2010/11

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5. Runde Regionalliga-Ost:

USV TU Dresden 1 - TuS Coswig 1920 1, 2.0 : 2.0

Unentschieden reichte leider nicht

Die Frauen von TuS Coswig genossen letzten Sonntag die Gastfreundschaft von USV TU Dresden. Die Spielbedingungen im Bootshaus (mit Blick auf die Elbe und das Blaue Wunder!) hätten besser nicht sein können. Sogar Klärchen gesellte sich hinzu und gab ihr Bestes. Außerdem sponserten die Dresdner frisch belegte Brötchen, Backwaren sowie Kaffee und Tee für ihre ausgelobten "Lieblingsgegner".

Trotzdem wollten die Coswiger gern 2 Mannschaftspunkte aus der Landeshauptstadt entführen, schon, um einem drohenden Abstieg zu entgehen. Dabei mussten die Coswiger schon auf Mithilfe der Berliner von Empor hoffen, die ihrerseits nun wiederum gegen Merseburg gewinnen sollten.

Im Falle eines Verlustes von Merseburg hätte den Coswigern ein Unentschieden zum Klassenerhalt gereicht, bei einer Punkteteilung in Merseburg musste ein Sieg gegen Dresden her. Die Voraussetzungen dafür waren ausgesprochen gut. Bis auf Anne Pührer hatte alle Coswiger einen Wertzahlschwächeren gegenüber.

Der Spielverlauf ließ von Letzterem nicht viel erkennen. Die Dresdner gingen sehr gut vorbereitet ins Rennen. Ina Gottschall legte ein gepflegtes Wolgagambit auf das erste Brett, was Simone Frübing etwas überraschte. Dennoch hielt sie besonnen und gut überlegt dagegen, was jedoch zu viel Bedenkzeit auffraß. Letzteres war dann auch die Ursache für die letztendlich nicht mehr abzuwendende Niederlage von Simone. Auch Anne gelangte ins gegnerische Fahrwasser, musste beizeiten Material hergeben und später auch die Partie. Aber wie gesagt, sie war die Einzige, die eine DWZ-stärkere Gegnerin hatte. Also kein Beinbruch!

Nun war aber bereits kein Sieg mehr möglich. An den anderen beiden Brettern kamen die Coswigerinnen Uta Büttner und Antje Moldenhauer ebenfalls in Bedrängnis. Uta hatte aber im Mittelspiel eine kleine Schwindelchance clever genutzt und konnte das Spiel siegreich gestalten. Antje war im Endspiel mit einer Qualität weniger auf der Verliererstraße. Aber ihre Gegnerin spielte nach der aufregenden Zeitnotschlacht sehr ängstlich und übersah in dieser Phase eine schöne Fesselung ihres Turmes. Damit war Antje wieder im Spiel und konnte die Partie wenig später siegreich gestalten.

Somit trennten sich die Coswiger von der TU Dresden 2:2 unentschieden. Dies reichte jedoch nicht zum Klassenerhalt, da die Merseburger ihrerseits gegen Berlin ein Unentschieden erkämpfen konnten.

Leider also kein Happyend. Aber Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Antje Moldenhauer

Nr. USV TU Dresden 1 2.0 : 2.0 TuS Coswig 1920 1
1 Gottschall, Ina 1515 / 1679 1 : 0 Frübing, Simone 1631 / 1762
2 von Keyserlingk, Chanda 1619 / 1786 0 : 1 Büttner, Uta 1691 / ----
3 Pfefferkorn, Katja 1351 / ---- 0 : 1 Moldenhauer, Antje 1646 / ----
4 Kitlak, Barbara 1552 / ---- 1 : 0 Pührer, Anne 1519 / 1714