Frauenmannschaft (Regionalliga-Ost) 2009/10

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Stammaufstellung:

Nr. Name DWZ ELO Verein Geburtsjahr
1 Büttner, Uta 1716 ---- TuS Coswig 1920 1969
2 Frübing, Simone 1670 ---- TuS Coswig 1920 1965
3 Richter, Ulrike 1683 ---- SV Freital 1964
4 Böhme-Ziska, Christine 1697 1711 SV Freital 1965
E Moldenhauer, Antje 1692 ---- TuS Coswig 1920 1971
E Moses, Selina 1336 ---- TuS Coswig 1920 2000

Rundenberichte:

- 1. Runde am 08.11.2009
- 2. Runde am 06.12.2009
- 3. Runde am 17.01.2010
- 4. Runde am 21.02.2010
- 5. Runde am 28.03.2010

Abschlussbericht:

Frauen schaffen den Klassenerhalt

Geht es nach einer alten Fußballweisheit, ist das zweite Jahr in der höheren Klasse immer das Schwerste. Nach Abschluss der Saison kann man wohl die These wagen, dass sich dieser Spruch auch auf das Schachleben übertragen lässt.

Dabei standen zu Beginn der Saison alle Signale auf Optimismus, da wir uns in Persona von Simone Frübing mit einer erfahrenen Zweite Bundesliga-Spielerin verstärken konnten. Simone fügte sich auch wunderbar in die Mannschaft ein und stand ihr uneingeschränkt und mit viel Engagement zur Verfügung. Auch ihr Agieren auf den 64 Feldern war sehr gefällig, so dass sie auch einige sehr wichtige Punkte einfahren konnte.

Leider hatten aber die bisherigen Stützen der Mannschaft, Uta Büttner und Antje Moldenhauer, eine schlechte Saison erwischt und kämpften zumeist sehr unglücklich. Beiden merkte man die fehlende Spielpraxis an.

Gewohnt zuverlässig, mit sichtlich viel Freude und nahezu fehlerlos spielte erneut Christine Böhme-Ziska auf und trug damit wesentlich zum Erhalt der Klasse bei. So bewies sie beispielsweise in der vierten Runde Nerven wie Drahtseile, als sie (äußerlich gelassen wie immer) nach nahezu 6stündiger Spielzeit ihre Gegnerin aus Rodewisch in die Knie zwingen konnte. Zum Schluss hatte sie selbst nur noch 2 Minuten Zeit.

Ulrike Richter (ehemals Seifert, seit dieser Saison frisch vermählt) spielte in Runde eins ob ihres neu gewonnenen Lebensglückes optimistisch nach vorn, jedoch leider etwas zu optimistisch. Beim zweiten Einsatz machte sie es besser und holte gegen den Mit-Abstiegskandidaten TU Dresden ein wichtiges Remis heraus, wohl gemerkt möglicherweise der entscheidende halbe Punkt, der am Ende das Zünglein an der Waage war bzgl. Klassenerhalt oder nicht.

Andrea Rosner und Anne Pührer kamen erst in der letzen Runde zum Einsatz, konnten aber leider nicht punkten.

Ein großes Lob geht last not least an unsere frisch gebackene Sachsenmeisterin in der U10w, Selina Moses. Sie hielt sich gegen Rodewisch als Ersatzspielerin bereit und musste wegen einer Windpockenwelle im Hause Rosner auch kurzfristig mit antreten. Am Schachbrett zeigte sie dann, dass sie zu recht für die Frauenmannschaft nominiert wurde und konnte ihre Partie sicher gewinnen.

Insgesamt stand in dieser Saison nur ein einziger Mannschaftssieg zu Buche, und zwar gegen Rodewisch. Außerdem gab es ein beachtliches Remis gegen den Absteiger aus der zweiten Bundesliga, Lok Leipzig Mitte. Gegen die Schachpinguine aus Berlin waren wir völlig chancenlos (1:3) und gegen Aufbau Chemnitz (ebenfalls 1:3) wäre ein 2:2 drin gewesen. Die knappe Niederlage gegen TU Dresden (1.5:2.5) in der letzen Runde rettete uns den drittletzten Tabellenplatz, so dass wir jetzt erst einmal durchatmen können und in der nächsten Saison wieder in der Regionalliga durchstarten können. Die Voraussetzungen für einen Klassenerhalt dürften gut sein, obwohl die Qualität der Liga im Vergleich zu den Vorjahren stark zugenommen hat.

Anbei ein paar Fotos:


Uta Büttner


Simone Frübing


Christine Böhme-Ziska


Antje Moldenhauer

Antje Moldenhauer

Tabelle:

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