Frauenmannschaft (Regionalliga Ost) 2015/16

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5. Runde Regionalliga Ost:

SV Empor Berlin e.V. 1 - TuS Coswig 1920 1, 1.5 : 2.5

Schach-Frauen aus Coswig setzen sich in der Regionalliga durch

Die Frauen von TuS Coswig 1920 haben mit einem knappen Sieg bei SV Empor Berlin die Regionalliga-Saison 2015/2016 als Sieger beendet. Folgende Spielerinnen haben daran ihren Anteil:

Selina Moses, Ulrike Richter, Antje Moldenhauer, Anne Pührer, Simone Frübing, Uta Büttner, Christine Böhme-Ziska und Andrea Rosner.

In der letzten Runde traten die Coswiger am Sonntag bei SV Empor Berlin an. Die Coswiger reisten bereits als Tabellenführer an, so dass ein hoher Sieg den sicheren Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeuten würde. Aufgrund von kurzfristiger Krankheit konnten die Berliner nicht vollständig antreten und mussten den Coswigern am Brett 1 den Sieg kampflos überlassen. Selina Moses konnte es also ganz gemütlich angehen und ihren Mannschaftskameraden die Daumen drücken. Diese gingen sehr motiviert ins Rennen und auf allen Bretten entwickelten sich muntere Spielchen.

Simone Frübing hatte gegen ihre junge Gegnerin zunächst etwas mehr Zeit investiert, um die Eröffnung gut zu meistern, kam aber immer besser ins Spiel, nutzte einen kleinen Fehler ihrer Gegnerin konsequent aus und konnte ihr Partie weniger später siegreich beenden.

Anne Pührer konnte diesmal ihre ansteigende Form leider nicht auf dem Brett umsetzen, übersah eine Springergabel und musste sich wenig später geschlagen geben.

Nun hing es an Antje Moldenhauer, die entscheidenden Punkte einzufahren. Diese hatte eine wilde Stellung auf dem Brett mit Rochaden nach verschiedenen Seiten und vielen gegenseitigen Chancen. Ihre Gegnerin öffnete mit einem geschickten Opfer die Stellung und Antje hatte alle Hände voll zu tun, um eine Niederlage abzuwenden. Aber sie umschiffte alle Klippen und rettete sich mit der Materialhoheit ins Endspiel. In Zeitnot hatte auch sie so ihre Probleme mit einer gegnerischen Springergabel, die den Ausgleich und damit das Remis besiegelte.

Damit hatten die Coswiger mit 2.5 zu 1.5 nur knapp gewonnen.

Tabellenzweiter Grün-Weiß Dresden kam gegen TU Dresden über dasselbe Resultat aber nicht hinaus, so dass der Vorsprung der Coswiger in der Abschlusstabelle Bestand hatte.

Die Coswigerinnen haben allen Grund zum Feiern, scheiterten sie in den letzten beiden Jahren mit Tabellenplatz zwei jeweils nur knapp am 1. Platz.

Antje Moldenhauer

Nr. SV Empor Berlin e.V. 1 1.5 : 2.5 TuS Coswig 1920 1
1 WFM Bea, Boglarka 2051 / 2093 - : + Moses, Selina 1813 / 1826
2 Müller, Anna-Louise 1665 / 1681 0.5 : 0.5 Moldenhauer, Antje 1702 / ----
3 Kuschnerus, Tessa 1364 / 1519 1 : 0 Pührer, Anne 1616 / 1712
4 Kriuckova, Sonia 1143 / 1208 0 : 1 Frübing, Simone 1574 / 1790